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Creative scheint aus seinen alten Fehlern gut gelernt zu haben: Nur in der äußeren Form ist der High-End-Player mit seinen Vorgängern vergleichbar. Er ist allerdings sichtlich kleiner und kommt fast an die Größe des Konkurrenten von Archos heran. Nach dem trüben Display der Vorgänger bekam die Nomad-Jukebox ein beleuchtetes sehr scharfes Display spendiert, um das herum die zahlreichen Tasten übersichtlich angeordnet sind. Ein Extra, was bis jetzt noch kein Hersteller seinem Gerät spendiert hat, ist die Infrarot-Fernbedienung, die im Lieferumfang enthalten ist. Damit integriert sich das Gerät gut in die heimische HiFi-Anlage, doch auch an der Mobilität fehlt es nicht.
Aber auch technisch gesehen hat sich einiges geändert: Die 20 GBytes-Festplatte reicht für zwei Wochen Musik, aber sie wird nun auch schneller über Firewire gefüllt (mit bis zu 240 MB pro Sekunde!) und nicht nur über USB, auch wenn diese Option auch vorhanden ist. 16 MB Cache-Speicher entlasten die Festplatte und schützen den Musikgenuss vor Stößen. Die unterstützten Formate sind wma, mp3 und wav, die Jukebox ist aber upgradefähig und kann deshalb auf neue Formate umgestellt werden. Auch neu ist, dass es nun eine Aufnahmefunktion gibt, mit der analoge und digitale Quellen in allen Formaten mitgeschnitten werden können. Die Batterielaufzeit wurde auf 11 Stunden erhöht, das ist zwar im Vergleich zur Speicherkapazität zwar lächerlich wenig, doch im Vergleich mit anderen Playern relativ gut.
An der Bedienung hat Creative viel verändert: War bei den ersten Modellen die Auswahl der Songs immer recht umständlich, so befindet sich an der Nomad Jukebox, ähnlich wie beim Rio Riot, ein Rädchen, um durch die Songs zu scrollen. Für ein so ausgereiftes Gerät muss man natürlich einen stolzen Preis bezahlen, der sich zur Zeit bei 499 Euro befindet. Vergleicht man diesen aber mit dem Rio Riot, so sieht man, dass man ein nur wenig größeres Gerät hat, was aber mit tollen Features wie Aufnahmemöglichkeiten etc. aufgewertet wird.
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