 |
 |
 |
|
Viren im Filesharing-Himmel
|
Einleitung |
Teil 1 |
Teil 2 |
Teil 3
 |
 |
 |
 |
Die Musikindustrie schlägt mit unfairen Waffen zurück: so
zumindestens lauten viele Gerüchte in der Filesharing-Szene, die die Urheber der
vielen virenverseuchten Dateien in Filesharing-Netzen bei den Musikkonzernen sehen.
Ob dies stimmt, ist fragwürdig, doch sicher ist allemal, dass Viren zu einer
starken Belastung der beliebten Netzwerke geworden sind. Der immer größere
Funktionsumfang bei Tausch-Clients führte teilweise zu Backdoors, die einen
Zugriff von außen ermöglichten - der Albtraum jedes Internetnutzers.
Für die Bekämpfung der Standard-Viren, die in ausführbaren Dateien und
ähnlichen lagern, ist ein aktuelles Virenschutzprogramm ein Muss. Doch auch
mit einer wöchentlichen Aktualisierung ist ein solches nicht gegen plötzlich
auftauchende Würmer gewappnet. Es wird daher Vorsicht geboten.
In der Vergangenheit bekamen wurden viele Outlook-Express-Nutzer Opfer einer
"eDonkey-Aktualisierungs-eMail", die versprach, mit dem beiligenden Attachment
die eigene eDonkey-Version zu aktualisieren.
Der berühmt-berüchtigte Fasttrack-Virus Backdoor.K0wbot ging dabei anders vor:
Bei seiner Ausführung werden im freigegebenen Verzeichnis Dateien mit
Musik- und Filmnamen angelegt. Damit sichert er seine Weiterverbreitung.
Der Virus selbst schickte über einen IRC-Port Informationen an eine
unbekannte Adresse. Gegen diese beiden Attacken gab es nach einigen Tagen von Virenherstellern
ein Reinigungs-Tool kostenlos angeboten. Doch um sich künftig zu schützen,
sollte man vor allem mit dem Hash-Verfahren die gewünschte Datei prüfen.
|
<< zurück
|
 |
 |
 |
 |
| |  |
|  |
 |
|