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Die sogenannten File-Sharing-Tools
ermöglichen es den Benutzern mit anderen Usern des Systems alle Arten von
Dateien zu tauschen (mp3, Videos, Dokumente...) Das funktioniert allerdings
nur, wenn man sich selbst nicht nur bei anderen bedient, sondern auch selbst
Dateien zum tauschen anbietet. Technisch gesehen gibt es zwei große Systeme,
wie man eine Vielzahl von Nutzern zusammenbringen kann, die somit ihre Dateien
untereinander tauschen können:
Beim zentralserverbasierten Fall hängt jeder Benutzer
an einem zentralen Server (wie es von Napster angewandt wurde). Sonst hängt
man an anderen Usern des gleichen Systems (dezentrales Netzwerk, wie
es z.B. bei gnutella der Fall ist). Dabei haben dezentrale Netzwerke einen
großen Vorteil: Sie können eigentlich nicht geschlossen werden, da es wie
gesagt keine zentrale Stelle gibt, bei der alle Fäden zusammenkommen.
Napster konnte daher geschlossen werden, weil ohne den zentralen Server
kein Betrieb möglich war.
Nach der gerichtlich erzwungenen Schließung und
dem Beschluss, den Dienst als bezahltes Abo weiterzuführen,
hat sich in der Branche viel getan; die Anzahl der verschiedenen
Filesharing-Programme und Systeme wuchs beständig, sich in der Masse
zurechtzufinden wurde immer schwieriger. Man muss auch zwischen
Filesharing-Netzwerk und dem dazugehörigen Client unterscheiden,
da es zu manchen Netzwerken verschiedene Clients gibt. Große Netzwerke,
zu denen es viele Clients gibt, sind das gnutella-Netzwerk, das
Fasttrack-Netzwerk und das Netz der alternativen freien Napster-Server.
Wir haben daher 18 Programme und die drei
großen Netzwerke getestet, die um die Gunst des Filesharers buhlen
und nicht selten viele Features mehr als das "Ur"-Napster mitbringen.
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