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[ Einführung und Vergleich - Ogg abspielen & erstellen ]
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Ogg-Vorbis, der frei erhätliche GPL-Codec ist nicht erst seit des großen c't-Leser-Hörtests in aller Munde oder besser gesagt in aller Ohren. Der Codec ist frei von Lizenzen, kann daher ohne Gebühren als De- oder Encoder in Software oder Hardware eingebunden werden. Um eine mp3-Software zu entwickeln muss man dagegen die Lizenzbestimmungen beachten, die letztes Jahr noch verschärft wurden, sodass sogar bei Decoderprogrammen Gebühren gezahlt werden müssen. Ogg ist der Name eines Open-Source-Projekts, was sich zum Ziel gesetzt hat, einen mp3-gleichwertigen Codec zu entwickeln. Obwohl seit längerer Zeit schon ogg als Plugin für Winamp erschienen war, schaffte das Format erst im September 2002 den Durchbruch, als die erste offizielle stabile Version, 1.0, erschien.
Der Codec bietet bei einer Bitrate von 64 KB die gleiche Qualität wie mp3 bei 128 Kbps und spart damit 50% an Speicherplatz.
Die Vorteile des Codecs sind klar: Bessere Qualität bei niedrigeren Bitraten als mp3 und dazu noch frei von jeglichen Lizenzgebühren. Doch die geringe Verbreitung und vor allem die niedrige Geschwindigkeit aktueller ogg-Encoder sprechen noch ein wenig gegen den Neuling.
Für wen lohnt sich der Umstieg auf ogg-vorbis?
Wer eine große Musiksammlung hat, vielleicht selbst Software zur Administration derselben schreibt und keine Hardware-mp3-Player nutzt, wird durch den geringeren Verbrauch an Speicher seine Festplatte entlasten und durch die freie Verfügbarkeit der Quellcodes viele Möglichkeiten zu eigenen Entwicklungen haben. Wer anspruchsvolle Musik in sehr hoher Qualität kodiert, wird mit mp3-Bitraten von unter 224kbps keine Freude haben. Ogg bietet bei wesentlich niedrigeren Bitraten eine gleichwertige Qualität. Offizielle Ogg-Software wird parallel in den meisten gebräuchlichen Betriebssysteme entwickelt.
Wer sollte bei mp3 bleiben?
Wer oft in Tauschbörsen nach Musikdateien sucht, diese dann gerne auf seinen Hardware-mp3-Player überträgt und allgemein keine große Lust hat, sich weiter mit einem neuen Codec zu befassen, wird wenig Freude an ogg finden und sollte, solange ogg noch nicht populär ist, noch nicht umsteigen.
Weiter: Ogg-Dateien abspielen und erstellen
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