HP-Studie zeigt mangeldes Sicherheitsbewusstsein bei Kazaa-Usern
Eine HP-Studie analysierte die freigegebenen Daten von Kazaa-Usern und traf einige Accounts, bei denen scheinbar die ganze Festplatte freigegeben war und damit alle persönlichen Daten frei einsehbar waren. Die Forscher bei HP suchten nach eMails bei anderen Usern und trafen auf 156 freigegebene Posteingänge. Die Gefahren eines solchen Verhaltens sind eindeutig: Wenn man z.B. seine Kreditkartennummer in einem Word-Dokument gespeichert hat, und jemand anderes an alle Daten kommt, so kann dieser diese Daten missbrauchen.
Dass auch wirklich User auf diesen Gedanken gekommen sind, zeigt ein weiteres Experiment der HP-Forscher: Sie erstellten Dateien mit dem Namen Creditcards.xls und inbox.dbs. Innerhalb von kürzester Zeit wurden beide Dateien mehrmals heruntergeladen.
Den HP-Forschern ist damit gelungen, zu zeigen, wie leichtsinnig manche User mit der Datenfreigabe arbeiten. Die Dateifreigabe bei Kazaa ist relativ versteckt und umständlich zu bedienen, daher haben einige User vielleicht den einfachen Schritt getätigt, und ihre gesamte Festplatte freigegeben.
Weitere Infos: HP-Studie downloaden (pdf)
Posted by Malte 7.6.2002
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