Große web-mp3-Dienste werden kostenpflichtig
Vor einigen Wochen schon hat der deutschen mp3-Seiten-Betreiber BeSonic angekündigt, dass die anfallenden Kosten nun teilweise auf die Nutzer des Dienstes übertragen werden. Dagegen meldet die amerikanische Seite mp3.com eine andere Strategie, um schwarze Zahlen zu schreiben: Dort sollen Künstler selbst künftig zur Kasse gebeten werden.
BeSonic verlangt ab 16.12.2002 für jede mp3-Datei 50 cent, es gibt aber auch Abonnement-Varianten, eine 24-Stunden-Flatrate kostet 3 Euro, wer einen ganzen Monat mp3s herunterladen möchte, zahlt 6 Euro. Dabei sind bei BeSonic aber nicht wie bei anderen kommerziellen Anbietern bekannte Künstler gehostet sondern eher unbekannte Newcomer.
Bei mp3.com werden die Downloads für den Benutzer auch in Zukunft kostenlos sein, doch Bands, die mehr als 3 Songs über mp3.com anbieten möchten, müssen dafür zahlen. Parallel dazu wird das Payback for Playback-Angebot eingestellt. Dieses beteiligte Künstler an den Werbeeinnahmen, die zustandekamen, wenn die Lieder der Bands heruntergeladen wurden.
Dass diese Strategie viel Polemik auslösen wird, ist klar. Wir laden euch daher ein, in unserem neuen Forum darüber zu diskutieren! Quelle: mp3-world.net
Posted by Malte 25.12.2002
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